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Judo-WM

Andrea Haarmann sichert sich Bronze

Vier harte Tagen, die sich gelohnt haben

Cancun / Mexiko. Ein aufregendes verlängertes Wochenende ist vorbei. Die Sprockhöveler Judo-Kämpferin und Trainerin der Judo-Abteilung der TSG Sprockhövel, Andrea Haarmann, kann auf ein erfolgreiches und interessantes Geschehen zurück blicken. Bei der WM der Veteranen in Cancun / Mexiko startete Andrea für Deutschland. Weit über 1000 Judoka aus 45 Nationen waren für diese WM in den verschiedenen Alters- und Gewichtsklassen am Start. 24 Herren, davon vier aus NRW, sowie neun Frauen, davon zwei aus NRW waren am Start. Knapp 9000 Flugkilometer mussten dafür überwunden werden. Die Planung musste entsprechend früh angegangen werden. Für Donnerstag wurde der Flug gebucht. Pünktlich ging es von Köln / Bonn los. Erst nach München, und von dort Richtung Cancun. Dort der übliche Schriftkram, der für die Einreise benötigt wird. Kontrolle und Gepäckabfertigung klappte dann sehr zügig. Dann ab ins Taxi und zum Hotel. Endlich mal wieder die Beine ausstrecken! Sehr praktisch war, das alles in diesem Hotel gemacht wurde, einschließlich der Wettkämpfe. Um 10 Uhr am Freitag ging es mit dem Wiegen los. Da natürlich viele dort stehen um gewogen zu werden, blieb als Alternative ein Tausch der Reihenfolge; erst frühstücken, und wenn die Schlange weg ist, zum Wiegen. Gegen Mittag war dann auch an den anderen Tischen nur noch wenig los, sodass der Rest (Registrieren, Akkreditieren, …) sehr zügig erledigt werden konnte. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung. Nach einem Blick in die Wettkampfhalle und anfeuern der „alten Bekannten“ ging es an den wunderschönen Strand – Entspannung pur! Am Samstag um 9.30h starteten dann die Wettkämpfe. Einmal ordentlich aufwärmen und los. Erfolgreich waren die Kämpfe für die Sprockhövelerin. Lediglich gegen die spätere Siegerin aus den USA, Margarita Cabrera, gab es eine Niederlage. Im Kampf um Bronze gegen eine Judoka aus Mexiko blieb Andrea siegreich und sicherte sich Bronze. So hat sich die lange und kurze Reise auf jeden Fall gelohnt.

In der Gesamtwertung belegte das Deutsche Team Platz drei hinter Brasilien und Frankreich.

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